Therapiehundeausbildung

Grundsätzlich lässt sich sagen, dass für eine Therapiehundeausbildung jeder Hund infrage kommt. Natürlich muss das Herrchen das Tier insoweit sozialisiert haben, das es Befehle annimmt. Es sollte zudem ein Hund mit einem guten Gemüt sein. Die Therapiehundeausbildung muss in einer Ausbildungsstätte stattfinden, die eine Ausbildung durchführen darf. Unterschieden wird dabei zwischen mehreren Arten. Denn es gibt mehrere Möglichkeiten für einen Therapiehund. Wichtig für die Personen, die ihren Hund ausbilden lassen wollen ist nicht, ob das Elterntier bereits eine Ausbildung erfolgreich abgeschlossen hat. Vielmehr geht es um den Hund an sich. Das Individuum wird geschätzt. Ein Test zeigt, ob sich ein Hund für eine Therapiehundeausbildung eignet oder nicht. Aus diesem Grund muss man den Hund in einer Ausbildungsstätte vorzeigen. Dort wird dann entschieden, ob er ausgebildet werden kann oder nicht.

Die Einsatzmöglichkeiten / Arten von Therapiehunden

Hunde sind sehr gute Tiere, die einen im Alltag begleiten können. Sie werden an verschiedenen Stellen eingesetzt. So könnte man den eigenen Hund beispielsweise für Seniorenheime nutzen, um ihn dort als Streichelhund einzusetzen. Senioren benötigen diese besondere Form der Aufmerksamkeit und so ein Hund hat sich oftmals als guter Zuhörer erwiesen, der immer ruhig und besonnen bleibt. Natürlich sind Therapiehunde auch Alltagsbegleiter und sie können auch Kindern helfen.

Die Therapiehundeausbildung an sich

Wichtig ist, dass der Hund eine Sozialisation erhalten hat. Das heißt, er akzeptiert den Menschen als Rudelführer. Der Züchter selbst beeinflusst das Leben seines Hundes sehr stark. Aus diesem Grund ist die Eignung für die Therapiehundeausbildung oftmals abhängig davon, wie der Hund geprägt und sozialisiert wurde. Das Tier muss Befehle annehmen. Das kann bereits im Welpenalter passieren. Die Ausbildung sieht vor, dass man den Hund zunächst einem Wesenstest unterzieht. Das ist Pflicht und muss auf jeden Fall vor der Ausbildung in Betracht gezogen werden. Der Hund sollte in einer Therapiehundeausbildung immer vor der eigentlichen Ausbildung vorgestellt werden.

Beschreibung der Therapiehundehausbildung

Begutachtet wird bei der Einschätzung nicht nur der Hund. Das Mensch-Hund-Verhältnis muss stimmen. Sowohl Mensch als auch Hund müssen Persönlichkeit mitbringen, um die Ausbildung absolvieren zu können. Zudem ist es abhängig vom Verhalten, beider wie die Ausbildung abgeschlossen wird. Das Team von der Therapiehundeausbildung wird dahingehend kein Risiko eingehen und genau hinschauen. Eine Eignung für eine gewisse Rasse gibt es nicht. Während der Ausbildung lernen beide sich noch besser kennen. Es gibt keine pauschale Ausbildung, da jeder Hund anders reagiert. Dennoch muss er insgesamt friedliebend sein. Er sollte sich auf sein Herrchen einlassen und dessen Befehle tolerieren. Es wird immer darauf geachtet, ob der Hund mit der Situation überfordert ist. Dies sollte auf keinen Fall passieren. Der Hund muss ruhig und besonnen bleiben. Auch das Alter spielt eine erhebliche Rolle.

Ablauf der Ausbildung

Während der Ausbildung finden immer wieder Beurteilungen statt. Es ist wichtig, dass man dabei nicht nur den Hund beurteilt, sondern auch das Verhalten des Herrchens. Wer alle Stufen besteht, bekommt letztlich das begehrte Zeugnis und sein Hund ist Therapiehund.

Voraussetzungen für die Therapiehundeausbildung

Der Hund muss menschenbezogen sein. Das bedeutet, dass man genau das bei einer Beurteilung feststellt.

Kann der Hund sozial beeinflusst werden. Gibt es eine Frustschwelle und falls ja, wie hoch ist diese?

War der Hund in der Vergangenheit aggressiv?

Sollte der Hund schreckhaft sein und ist übermäßig scheu, kann eine Therapiehundeausbildung nicht stattfinden. Zudem sollte der Hund keinerlei Unsicherheit an den Tag legen oder ängstlich sein.

Ist das Tier überaus aktiv? Geht er gern auf Jagd?

Fazit zur Ausbildung

Letztlich ist es völlig gleich, was für eine Rasse der eigene Hund ist. Er sollte sich für eine Therapiehundeausbildung eignen und ein ruhiges Wesen mit sich bringen. Hunde, die aggressiv sind, werden direkt von dieser Ausbildung ausgeschlossen. Aus diesem Grund ist eine Beurteilung die wichtigste Voraussetzung, der sich Hund und Herrchen oder Frauchen stellen müssen.