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Bildungsprogramm der UNESCO

Bildung als Schlüssel für Entwicklung und Frieden

Die UNESCO besitzt ein umfassendes Mandat für den Bildungs-Bereich. Innerhalb der Vereinten Nationen koordiniert sie das weltweite Aktionsprogramm „Bildung für alle“, das im wesentlichen auf sechs Bildungszielen beruht.
Wir sind davon überzeugt, dass sich Bildungsqualität nicht allein an der Erfüllung von Leistungsstandards misst, sondern geknüpft ist an Werte wie Toleranz und Solidarität, das Verständnis für den anderen sowie Achtung der Menschenrechte. Das alles ist für das friedliche Zusammenleben im 21. Jahrhundert unabdingbar. Im jährlichen Weltbildungsbericht werden die Fortschritte im Bildungsbereich im internationalen Vergleich gemessen. Die UNESCO richtet alle drei bis vier Jahre die Weltbildungsministerkonferenz aus.

Die UNESCO wird in ihrer Arbeit von internationalen Bildungsinstituten unterstützt – in Deutschland durch

  • UNESCO-Institut für Lebenslanges Lernen in Hamburg
  • Berufsbildungszentrum UNEVOC in Bonn

Die UNESCO hat ein internationales Schulnetzwerk mit ca. 190 deutschen Schulen mit. Diese UNESCO-Projektschulen haben z.B. auf ihrem Stundenplan Menschenrechte, nachhaltige Entwicklung und gerechter Ausgleich zwischen Arm und Reich stehen. Hier werden Fragen behandelt werden wie z.B. Energie sparen richtig geht, aber auch wie man selbst anderen helfen kann (durch Spenden oder den eigenen Arbeitseinsatz) oder was man bei Mobbing in Schule und Beruf sowie im privaten Umfeld tun kann.
Im Bereich der Hochschulen verfügt die UNESCO über ein Kooperationsnetzwerk. an dem fast 700 UNESCO-Lehrstühle in aller Welt beteiligt sind. In Deutschland gibt es aktuell acht UNESCO-Lehrstühle. Sie forschen und lehren z.B. in den Bereichen

  • Menschenrechtsbildung
  • Bildung für nachhaltige Entwicklung
  • Welterbe
  • Kulturelle Bildung

Federführend bzw. verantwortlich ist die UNESCO für die Weltdekade der Alphabetisierung (2003-2012) und die Weltdekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ (2005-2014), mit dem Ziel, nachhaltigen Entwicklung grundlegend im Bildungssystem zu verankern. Die Aktivitäten werden in Deutschland durch die DUK (Nationalkomitee für die UN-Dekade) koordiniert.

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